British Nationals (Northampton)

05-13-2018

Nach schlechtem Saisonauftakt in Europa ging es mit großen Hoffnungen ins britische Northampton, wo die britischen Endläufe statt finden sollten. Bei strahlendem Sonnenschein und 24Grad ging es nach den Trainingssitzungen in den ersten Lauf. Mit Gesamtrang 7 und dem Sieg in der Klasse 1200ccm war der erste Fingerzeig schon einmal vollbracht. In Lauf 2 kam dann auch das Pech zurück. Mit extremsten Gripproblemen aus der Ecke heraus war es Marcel nicht möglich, dem Hauptfeld zu folgen. Das absolute Tief kam dann im großen Finale. Mit Rang 11 und der Führung in der Klasse 1200 brach 3 Runden vor Rennende das Diffenrential und machte den ersten Titel im Legend Car zunichte. Mit großer Enttäuschung geht es nun erst einmal in eine 4 wöchige Pause, bis es dann bei Shootout 3 weitergeht.

Shootout 2 (Birmingham)

05-13-2018

Der zweite Lauf der britischen Shootout Series sollte erfolgreicher sein, als der Saisonauftakt. So war zumindest der Plan. Die Strecke lag Marcel extrem gut, bisher seine favourisierte Strecke in England. Leider begann das Wochenende mit einer Disqualifikation in Lauf 1, aufgrund zu hartem Zweikampfverhalten in Turn 1. Nachvollziehbar für das Team RCD rund um Teamchef Keith war diese Entscheidung nicht, aber man muss sie leider akzeptieren. Heat 2 lief abermals extrem gut, aber auch hier sollte es nicht nach Plan laufen. Der Kabelschuh des Massekabels der Zündbox quittierte seinen Dienst und somit war nur nach an Schrittgeschwindigkeit zu denken. Wenigstens konnte Marcel hier noch ein paar Punkte für die Shootout Series mitnehmen. Im Finale lief dann endlich alles nach Plan. Mit Gesamtrang 5, Platz 2 in der Klasse 1200ccm und dem Sieg in der Klasse Semi Pro1200 holte sich Marcel den Midland Champion Titel und konnte dem Team RCD aus Birmingham bei ihrem Heimrennen einen kleinen Dank für die harte Arbeit zurück erstatten.

Shootout Series 1 ( Ipswich)

05-13-2018

Mit einem enttäuschenden Saisonauftakt ging es ins erster Europa Rennwochenende für den erfolgsverwöhnten Berliner. Der britische Himmel kippte das gesamte Osterwochenende Wassermassen über dem Foxhall Stadium aus. Leider fand Marcel über das gesamte Wochenende keinen Rythmus, kein Setup und keine Linie, die zu der überfluteten Strecke gepasst hätten. Alle 3 Rennen konnten mit sicheren Punkten beendet werden, aber ein Platz in den Top20 war hierbei leider nicht mehr drin.

Aussie Title Rennwochenende

05-13-2018

6 Rennwochenende sind natürlich nicht annähernd genug Track Time für einen Dirt Oval Neuling, zumal die Gegner durchweg auf Dirt gelernt haben, teilweise 20Jahre auf Dirt unterwegs sind. Ein schwieriges, nahezu unmögliches Unterfangen für den Berliner.

Suboptimal ging es in das so wichtige Entscheidungswochenende. Mit einem überbuchten Flug ab Berlin, einem Motorschaden in Training 1 und einem harten Überschlag in Training 2 konnte man das Wochenende schon einmal unter "extrem teuer" verbuchen. Das Pech sollte hiermit aber vollends aufgebraucht worden sein, denn ab Vorlauf 1 lief es einfach nur noch grandios. Vorlauf um Vorlauf kämpfte sich Marcel durch die KO Runden und die restlichen 219 Fahrer. Mit defensiver Fahrweise ging Marcel Berndt in den ersten Renntag. Auf Lücken warten und nicht Lücken suchen war in diesem Fall das Stichwort. Ohne am B Finale teilnehmen zu müssen ging es für das australische Team rundum Teamchef John direkt ins A Finale. Bei 220 Fahrzeugen direkt ins 20 Mann besetzte A Finale einziehen zu dürfen, war schon einmal eine Hausnummer !

Das A Finale begann in Runde 3 mit einem Massencrash und einem heftigen Überschlag eines Konkurrenten. Nach dem Rennabbruch und dem erneuten Neustart konnte es von Rang 16 weiter auf Erfolgsjagd gehen. Stück für Stück und Platzierung um Platzierung konnte sich Marcel nach vorn arbeiten. Nach einer Berührung gab es dann den Dreher, glücklicherweise gab es aufgrund eines Unfalls den erneuten Neustart, wobei Marcel von seiner Position der zuletzt überquerten Zieldurchfahrt das Rennen wieder aufnehmen konnte. Nach unglaublich spannenden 65 Runden schaffte es der Berliner Rennfahrer erstmalig in der laufenden Dirt Saison in die Top10. Mit Platz 9 im Gesamt und Platz 4 in der Klasse Semi Pro war hierbei schon einmal eine erste Sensation vollbracht. Bei der technischen Nachkontrolle gab es "leider" 2 Disqualifikationen. Ein Pro Fahrer mit illegalem Motortuning und ein Semi Pro Fahrer mit unterschrittener Fahrzeugmindesthöhe fielen also aus dem Gesamtklassement. Somit rutschte Marcel Berndt aus Deutschland auf Gesamtrang 7 und auf die kleine Stufe des australischen Treppchens in der Klasse Semi Pro vor. Was für ein sensationeller Saisonauftakt 2018 und was für ein perfekter erster Saisonabschluss außerhalb Europas.

Legend Car Series Australien (Saisonbericht)

05-12-2018

Die reguläre erste interkontinentale Saison für den 29jährigen Berliner, der bereits seit 26 Jahren aktiv im Motorsport tätig ist, bestand aus 7 Rennwochenenden plus dem Aussie Titles Wochenende.

Mit viel Wetterpech ging es mit dem ersten gestrichenen Wochenende in die neue Saison. Leider entschied ein Sturm über die Absage und so waren es leider nur noch 6 Rennwochenenden für den jungen Berliner. Das abgesagte Rennen war nicht das große Problem. Auf dem neuen Untergrund, auf dem bisher noch kein Meter getestet werden konnte, zählt für den schnellen Deutschen jede Runde. Als einziger Nicht Australier würbelte das natürlich im Vorfeld schon einmal großes Interesse auf.

Bereits am zweiten Pflichttermin ging es nach den Vorläufen bereits direkt ins B Finale.Mit etwas Glück konnte sich Marcel mit Platz 3 über die Lucky Loser Regel für das A Finale qualifizieren. Die Rundenzeiten purzelten von Tag zu Tag. Stundenlange Videoanalyse mit geteiltem Bildschirm, 2 parallel zu laufende Onboards, analysieren, differenzieren, das gelernte wiederum im Simulator umsetzen, hat zwischen jedem Renntag rund 50 Stunden gekostet. Wirft man allerdings einen Blick auf die Rundenzeiten und die Platzierungen, war der Weg definitiv erfolgreich. Regelmäßiger direkter Einzug ins A Finale waren der Lohn, Marcel rückte jedes mal näher an die Gesamt Top10 Platzierungen heran. Mit Platz 25 im Gesamt (3 verpasste Termine) in der australischen Meisterschaft und Rang 19 im INEX dirt world ranking konnte sich somit die erste reguläre Saison auf dem dirt oval mehr als sehen lassen.

Berliner Motorsportler startet in Australien

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UK Oval Track Legends (Aldershot)

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belgische V8 Meisterschaft, Renntag 3

05-21-2017

belgische V8 Meisterschaft, Tag 2

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Saisonauftakt belgische V8 Meisterschaft

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Saisonplanung 2017

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Formula Toyota Oval Series

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Limited Late Model (Hickory Motor Speedway, USA)

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Limited Late Model Test South Boston Speedway (USA)

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Leadlap.de Internetartikel zum Rennsieg

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Formel Toyota Auftaktwochenende (11.4.-12.4.2015)

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Racing Time Web Artikel in der neuen Ausgabe der Leadlap.de

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Online Interview in leadlap.de

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